PHP 5.3 – Provider empfehlen den Wechsel

Die Skriptsprache PHP wird zur Erstellung dynamischer Webseiten verwendet. Mittlerweile haben die meisten Webnutzer in irgendeiner Weise mit PHP zu tun, auch wenn man nicht direkt mit PHP programmiert oder bewusst die entsprechenden Skripte sieht. Hinter den Kulissen der Mehrzahl der im Web erstellten Blogs und mit CMS erstellten Websites spielt PHP die entscheidende Rolle. Dies trifft für unter WordPress erstellte Blogs genau so zu, wie die mit Drupal, Joomla, Typo3 und anderen CMS Systemen erstellten Seiten.

Die Mehrzahl der Blogger beschäftigt sich kaum mit dem Thema PHP. Die Skriptsprache PHP läuft normalerweise in der Webserver-Umgebung. Wenn  man nicht gerade seine eigenen Server betreibt und pflegt hat man mit den Aktualisierungen von PHP kaum etwas zu schaffen.

Die Version PHP 5.3 ist seit 2009 einsatzbereit und löste die seit 2006 mehrheitlich benutzte Version 5.2 ab. Es gab allerdings nie eine vollständige Kompatibilität zwischen den verschiedenen Unterversionen von PHP 4.x und 5.x gab, was sich auf die Lauffähigkeit älterer Skripte auswirkte. Dadurch bieten die meisten Webhosting-Provider die Auswahl der PHP Version für die einzelnen verwalteten Domainnamen an.

Dadurch benutzen wahrscheinlich noch sehr viele Betreiber von Blogs veraltete PHP Versionen, ohne dass sie sich darüber bewusst sind.

Es gibt aber neben vielen kleineren Aspekten zwei maßgebliche Gründe zur Aktualisierung auf die neueste Version PHP 5.3. Dies ist einerseits der zu erwartende Geschwindigkeitsvorteil beim Laden und Anzeigen der Webseiten und andererseits der Sicherheitsaspekt, da oft nur die neueste Version den aktuellsten Sicherheitsstandards entspricht.

Der Geschwindigkeitsvorteil ist nicht von der Hand zu weisen, zumal sich je nach Konfiguration und verwendetem CMS nach der Umstellung auf PHP 5.3 durchaus Geschwindigkeitsvorteile von weit über 20 % ergeben können. Dies ist nicht nur für die Leser der Blogs ein angenehmer Effekt. Auch die meisten Suchmaschinen bewerten mittlerweile kurze Ladezeiten der Webseiten als Ranking-Vorteil und dies kann sich positiv auf die Positionierung in den Listen der Suchmaschinen auswirken.

Wichtig ist allerdings, dass man nach der Umstellung auf die neue PHP Version alle verwendeten Plug-ins bzw. Skripte auf Funktionsfähigkeit testet bzw. die ebenfalls neueste Version dieser Programme verwendet.

Gute Provider geben dabei Hilfestellung bzw. Auskunft. Verwendet man ohnehin  die oftmals direkt vom Provider angebotenen CMS Systeme bzw. Blogsysteme, dann kann man sich weitgehend sicher sein, dass dies ohnehin automatisch funktioniert und gepflegt wird.