Auf Touren durch die Toskana habe ich Unmengen an Fotos und Informationen gesammelt, die ich nun auf einer Website zusammenfassen und präsentieren möchte.

Die ersten Entwürfe sind gemacht, die ersten Texte geschrieben und die ersten Fotocollagen mit Photoshop erstellt.

Hier sind erste Screenshots der geplanten Website. Wie immer bin ich für feedback und Hinweise dankbar – nicht nur von Toskana-Freunden.

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Mittlerweile haben Marketingexperten, Webmaster und Internet-User den Begriff WEB 2.0 mit Leben gefüllt. Das Internet bestimmt weite Bereiche unseres täglichen Lebens und somit werden wir auch täglich mit dem WEB 2.0 konfrontiert, ohne dass wir uns darüber Gedanken machen. Wir nutzen einfach die Möglichkeiten, die es bietet und es macht immerhin unser Leben auch deutlich bunter und einfacher, auch wenn es teilweise kaum wahrgenommene Gefahren birgt. Aber so etwas gilt nicht nur für das Internet.

Nun spricht aber die Welt des Internet schon seit Jahren vom künftigen WEB 3.0 und gleichzeitig tauchen Begriff wie „semantisch“, „personalisiert“, „soziale Netzwerke“ und HTML 5 auf, wohlklingend und doch schwer definierbar. Aber viele dieser Begriffe begegnen uns auch heute schon und es wird damit auch klar, dass der Umstieg von WEB 2. auf WEB 3.0 kein Umlegen eines Schalters oder ein Upgrade über nacht bedeutet, sondern die schrittweise Einführung neuer Ideen, Technolgien und auch Verhalten von Providern und Nutzern.

Das semantische Internet

Das WEB 3.0 soll im Kern ein sogenanntes semantisches Web sein, d.h. die Computer bzw. die eingesetzten Algorithmen werden in der Lage sein, die Auswertung und Bedeutungszuweisung von Webseiten und Inhalten eigenständig auszuführen. Eine Suchmaschine der nahen Zukunft wird nicht nur logisch nach Schlagworten und Indexen schauen und nach programmierten Logiken die Ergebnisse anzeigen, wie momentan, sondern sie wird intelligent und verstehend nach den Begriffen suchen.

Wenn man heute nach “ guter Blog “ sucht, dann bekommt man tausende von Ergebnissen, die die Worte „bester“ und „Blog“ beinhalten. Im Zeitalter des semantischen Web wird die Suchmaschine mit Begriffen wie „gut“ bzw. „bester“ in seinen eigentlichen Bedeutungen etwas anfangen können und basierend auf Rezessionen, Wertungen etc. wirklich auf die Suche nach dem “ besten Blog“ gehen. Das klingt momentan utopisch, aber große Suchmaschinen dürften die entsprechenden Algorithmen bereits im Test haben.

Das personalisierte Web

Gleiches gilt auch für das „Personalisierte Internet“. Auch hier sind wir heute schon mittendrin in den Entwicklungen. Suchmaschinen, Serviceportale, Internetshops – die Angebote an den Besucher bzw. Nutzer werden immer zugeschnittener und man ist mittlerweile auch gar nicht mehr überrascht darüber, dass mein bei Folgebesuchen in großen Internetshops schon Empfehlungen bekommt, die genau mit vorhergehenden Einkäufen oder Recherchen zu tun haben. Auch die Suchmaschine Nummer 1 hat bereits damit begonnen, die eingeblendete Werbung nicht mehr nur nach den entsprechend aufgerufenen Websites zu optimieren, sondern nach bekannten interessen des Besuchers der entsprechenden Seiten.


Das klingt einerseits faszinierend, da mir aus dem riesigen Informationsangebot bereits vorsortierte Häppchen angeboten werden, die auf meine Interessen zugeschnitten sind, aber andererseits wird einem auch bewusst, wie gläsern man geworden ist, ohne dass man aktiv die Information bereitsgestellt bzw. deren Nutzung zugestimmt hat.

Und genau das wird die Herausforderung dieser neuen Technologien sein – Datenschutz und Wahrung persönlicher Rechte und Privatsphäre.  Ähnlich wie bei den Chancen und Risiken bei Nutzung von Gentechnik muss man auch im Internet die beiden Seiten der Medaille betrachten und abwägen.

Soziale Netzwerke und das Intelligente Web

Das Internet ist für viele Nutzer wie ein zweites Zuhause geowrden. Dort trifft man Freunde, Bekannte, man knüpft Kontakte, sucht die große Liebe und man teilt sich der Welt über Blogs und Netzwerke mit. Daten werden gesammelt und preisgegeben und übersoziale Netzwerke und Webportale ausgetauscht. Dieser Trend wird sich fortsetzen und womöglich auch dazu führen, dass die Riesenanzahl von dezentraler Information durch Millionen von Websites gebündelt werden und noch zentraler über große Serviceportale und Dienste angeboten werden. Daten werden smarter aufbereitet und sortiert, das Internet wird wird intelligenter.

Vielleicht hat dies den Nebeneffekt, dass die breite und bunte Landschaft von Webseiten eingeschränkt wird und ähnlich der Situation von kleinen „Tante Emma Läden“ im Einzelhandel, die durch große Ketten fast vollständig verdrängt wurden, die großen Dienste im Internet noch dominanter werden. Aber vielleicht passiert auch gerade das Gegenteil.

Entscheidend für Richtungen und Erfolge von Trends sind am Ende immer noch wir als die Nutzer.

Und in diesem Sinne soll dieser erste Ausflug in die neue Welt des WEB 3.0 für heute beendet sein.

Mit Gewissheit kann man sagen – “ Fortsetzung folgt…“


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