Dropshipping – erfolgreicher Online-Handel ohne Eigenmittel?

Dropshipping – dieser Begriff fiel mir vor einigen Jahren beim Lesen eines Fachbeitrags in einem amerikanischen Wirtschaftsmagazin auf. Ich war auf dem Flug zu einem Kunden, der ein größeres Projekt starten wollte, und ich musste mir im Vorfeld des Besuchs natürlich auch Gedanken zur Finanzierung der entsprechend notwendigen Vorleistungen machen.

Das Thema Investment und Finanzierung von Geschäftsideen ist natürlich allgegenwärtig und tangiert jeden seriösen Geschäftsmann. Daher war ich beim Anlesen des Artikels über Dropshipping auch schon verleitet, den Beitrag zu überblättern, da ich dessen Seriosität im ersten Moment in Frage stellte. Aber da der Beitrag gut geschrieben war habe ich ihn bis zum Ende gelesen. Und ich habe meine Meinung zu dem Thema damals revidiert.

Mittlerweile habe ich auch schon andere Beiträge zu Dropshipping auf meinem Blog geschrieben und veröffentlicht. Wie ich aus direkten Rückfragen und Kommentaren ersehen konnte scheint das Thema auch immer mehr an Bedeutung zu gewínnen, sowohl für Online-Händler als auch für die zuliefernden Unternehmen.

Zur Erinnerung – was ist Dropshipping und wie funktioniert es? Im klassischen Online-Geschäft stellt sich der Händler ein Sortiment an Waren entsprechend seiner Ausrichtung und dem Zielmarkt zusammen. Dieses Sortiment bestellt er beim Lieferanten, lagert es in eigenen Räumen und übernimmt nach einem erfolgreichen Verkauf den Versand an den Endkunden. Der Betreiber des Online-Shops muss natürlich auch die sofortige Finanzierung sicherstellen und trägt das komplette Risiko, wenn sich die Waren nicht wie erwartet verkaufen und zum Ladenhüter werden.

Der Grundgedanke des Dropshipping reduziert diese Risiken auf Seiten des Online-Händlers. Wie auch im klassischen Fall stellt der Händler ebenfalls ein Sortiment an Produkten in seinen Webshop ein und bietet es seinen Kunden an. Allerdings sind diese Produkte dann nicht wirklich physisch bei ihm im Lager , sondern sie verbleiben bis zum endgültigen Verkauf an einen Endkunden beim Händler. Erst nach Eingang einer Endkundenbestellung muss der Shopbetreiber das entsprechende Produkt verbindlich bei seinem Lieferanten bestellen und dann auch für Finanzierung und Bezahlung sorgen. Gleichzeitig ist es bei dieser Form des Dropshipping heute üblich, dass der eigentliche Lieferant der Waren diese dann auch gleich direkt an den Endkunden schickt.

Alle Seiten können davon profitieren und auch der Endkunde hat keinerlei Nachteile von diesem Verfahren.

Da wünsche ich schon mal stolze Erfolge und ich freue mich wie immer auf feedback.

 

 


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